Durch die Weinberge bei Iphofen

Eine nicht ganz kurze Wanderung durch die südlichen Ausläufer des Steigerwalds und die Weinberge bei Iphofen. Ca. die Hälfte der Tour verläuft auf asphaltieren Wegen, der Rest auf unterschiedlich breiten Pfaden und Wegen durch den Wald, der Abstieg vom Schwanberg zum Aussichtsturm ist steil und schmal.

Kurzinfo:

Kleiner Tipp bevor ihr zur Cachewanderung aufbrecht: lest euch die letzten Logs der Mimikry-Dosen durch, das kann einiges an Frust ersparen, wenn man einfach vorbei läuft.

Die Wanderung selbst startet am Rödelseer Tor, in der näheren Umgebung gibt es auch genügend Parkplätze. Vom Tor geht es an der Stadtmauer entlang Richtung Sportplatz und Stadtsee, an diesem dann entlang bis man an der Minigolfanlage auf die Birklinger Straße trifft.

Stadtsee

Diese wird überquert und immer den Schildern Richtung Kneippanlage bzw. Generationenspielplatz folgen. Man wechselt die Bachseite und erreicht nach ca. 700m eine kleine Kreuzung und biegt hier nach rechts ab und überquert den Bach erneut.

hier gehts hoch!

Nun startet der Auftieg in die Weinberge. Zwei Wege führen hier zum Ziel, dem Kreuz bzw. Aussichspunkt am Kalbberg. Wer den Tradi Wengert 6 mitnehmen möchte, wählt den steilen, bei Nässe durchaus schmierigen linken Weg, alle anderen können sich dem mittleren Weg anvertrauen. Von oben hat man einen schönen Blick über die Weinberge hinab nach Iphofen.

Blick auf Iphofen

Nach guten 800m auf den asphaltierten und mit „i4“ markierten Wirtschaftswegen erreicht man auch das Kreuz und kann kurz verschnaufen. Hier steht wieder eine Entschiedung an: quer durch den Weinberg hinauf zum Tradi Wengert 5 und dem höher gelegenen Aussichtspunkt oder „i4“ weiter folgen, am Waldrand links abbiegen und zum Tradi vorlaufen oder die Dose ignorieren und einfach weiter dem Wanderweg „i4“ folgen. Egal welche Wahl man getroffen hat, letztlich verläuft die Wanderung zwischen Weinberg und Waldrand auf bereits erwähnter Markierung weiter. In einer Rechtskurve geht es wieder bergab und am Ende der Biegung weist die Markierung scharf links in den Wald. Auf Waldwegen geht es nun wieder bergan, an der nächsten Kreuzung leicht links halten und steilbergauf zur nächsten Kreuzung. Hier trifft man auf den Steigerwald Panoramaweg und einen Wegweiser zur Ruine Speckfeld. Der schmale Pfad leitet einen direkt zur Beckahanseiche. Die Markierungen für den weiteren Verlauf heißen nun „i5“ und Keltenerlebnisweg. Ca. 400m nach der Eiche biegt der Wanderweg links auf einen schmalen Wurzelpfad ab, also Augen auf, an der Abzweigung kann man auch leicht vorbei marschieren. Der Weg führt zum Naturerlebnispfad Mittelwald, vorbei an einigen Stationen gelangt man zum Wanderparkplatz an der Bildeiche, ein großer Baum mit einem Wallfahrtsmotiv. Mit 6km hat man hier zwar erst etwas weniger als die Hälfte geschafft, trotzdem entschied ich mich dort im Schatten eine Pause einzulegen. Für schlechtes Wetter steht in einigen Metern Entfernung ein Infopavillion des Naturlehrpfads. Dieser hat zwar nur Sonntags geöffnet, aber unter dem Vordach gibts einige Bänke und Tische.

Zeit für eine Pause

Weiter geht es vorbei am Pavillion, immer auf dem Erlebnisweg, dieser biegt nach ca. 1km wieder steil rechts ab und etwas eintönig erreicht man nach einem weiteren Kilometer den Friedwald Schwanberg, den man am Rand auf einer Waldautobahn durchquert. Vorsicht ist nach der Keltenwall geboten, hier ist die Wegsituation etwas undurchsichtig.  Erst noch ein kleines Stück bergab (wirklich nur wenige Meter) und dann halbrechts. Gleich am Ende des Waldes biegt man am Treffpunkt für Führungen rechts ab und die nächste links. Nach wenigen Metern erreicht man den Zypressensee. Wer möchte, kann diesen auch umrunden, ansonsten geht es weiter geradeaus Richtung Schlosspark.

Zypressensee

Libelle am See

Vorbei am Mausoleum, durch die Lindenallee schnurstracks auf den Neptunbrunnen zu. Diesen lässt man links liegen und folgt rechts dem Steigerwald Panoramaweg etwas bergab zum Aussichtspunkt Kappelrangen.

Lindenallee

Blick nach Rödelsee

Nachdem man den Ausblick genossen hat, geht es weiter Richtung Schloss. Hier bietet sich noch mals die Möglichkeit, eine Rast einzulegen. Neben diversen Bänken und Tischen findet man hier auch ein Café und einen Biergarten. Wer sich für den Earthcache und Tradi interessiert, biegt vor dem Parkplatz links auf den Asphaltweg ab, den Spielplatz muss man durchqueren, am hinteren Ende findet man dann den versteinerten Baumstamm. Zurück an der Straße durchquert man die Parkplätze und in der Straßenkehre folgt man dem schmalen Weg Richtung Aussichtsturm nach unten. Serpentinenartig windet sich der teils gekieste Pfad nun nach unten bis zu der kleinen Aussichtsplattform in den Weinbergen.

Aussichtspunkt Terroir f bei Iphofen

Von nun an geht es wieder auf asphaltierten Wirtschaftswegen langsam zurück nach Iphofen. Zunächst parallel zu den Weinbergen bis zum Historischen Weinberg und vom dortigen Parkplatz dann nach unten.

Historischer Weinberg

Der letzte Abschnitt zieht sich noch etwas und wer unterwegs den Blick mal nach links schweifen lässt, erkennt in der Ferne vielleicht das Kreuz auf dem Kalbberg vom Anfang der Tour. Zurück in der Stadt grüßt das Rödelseer Tor schon von weitem und zeigt das nahe Ende der Tour an.

Rödelseer Tor

 

 

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