Durch das Trockental der Leinleiter in der Fränkischen Schweiz

Kurzinfo:

Eine ordentliche Wanderung hatten wir uns für den Samstag vorgenommen. Das Wanderbuch versprach 13km und wenig Steigungen, eine alte Mühle, Feld- und Wiesenwege und tolle Aussichten.

Die Sache mit den Steigungen sahen wir zwar etwas anders (bereits beim ersten Kilometer galt es 100 Höhenmeter zu überwinden), ansonsten aber eine wirklich angenehme Wanderung! Los gehts im kleinen Dorf Zoggendorf, Parkplatz suchen, Wanderschuhe schnüren und die Teerstraße nach oben Richtung Neumühle bis der „grüne Ring“ links auf einen Wiesenweg abzweigt.

Schloss Greifenstein

Rechter Hand bietet sich ein guter Blick auf Schloss Greifenstein. Der Weg trifft wieder auf eine asphaltierte Straße und es geht wieder etwas nach oben, dann gleich wieder links, vorbei am Wanderparkplatz und der kleinen Schutzhütte immer in Richtung bämla01-Tradi. Unterwegs führt uns der Weg aber noch an drei Aussichtspunkten vorbei, der schönste davon liegt in der Nähe des Caches und bietet am Kreuzfelsen einen schönen Ausblick ins Tal und auf Oberleinleiter.

Blick vom Kreuzfelsen

Hier kann man auch kurz Pause machen, bevor man sich daran macht, den fast 14 Jahre alten Tradi zu suchen, der in einer bämla-typischen Ecke steckt. Nächstes Zwischenziel sind die alten Basaltsteinbrüche, etwas zugewachsen, aber für den rechten findet man einen ganz guten Zugang und einen Earthcache und einen Tradi gleich noch dazu. Kurze Zeit nach der geologischen Besonderheit erreichen wir erneut eine Teerstraße, hier links und die nächste gleich wieder rechts Richtung Hohenpölz.

Blick auf Hohenpölz

Nach ca. einem Kilometer biegen wir scharf links ab und folgen einem Wiesenweg zum Heroldstein.

Heroldstein

Nun geht es stetig nach unten ins Leinleitertal, direkt zum großen Tummler, eine Quelle, die nur nach starken Regenfällen oder nach der Schneeschmelze schüttet. Hier startet auch der Multi.
Der Tummler hat bei unserem Besuch zwar kein Wasser geschüttet, dennoch zog sich, auf Grund der starken Regenfälle die Tage vorher, ein kleiner Bach durch das eigentliche Trockental. Ein toller Anblick. Sonne, blauer Himmel, sattes Grün und der kleine Bach, so macht Wandern Spaß.

Nun geht es auf schmalen Pfad durchs Leinleitertal, vorbei an der Quelle der Leinleiter bis zur Heroldsmühle, die zurzeit leider nicht bewirtschaftet ist.

Quelle der Leinleiter

Von der Mühle folgen wir dem Fahrweg bis zur Staatsstraße und wandern dann parallel dazu auf dem Radweg weiter nach Oberleinleiter. Durch den Ort bis zum Kriegerdenkmal, dort rechts halten, über die Brücke und dem Wiesenweg (Markierung grünes Rechteck) Richtung Burggrub folgen. Im Ort dann links halten, Gasthof Hösch vorbei, danach nochmals links abbiegen und nach einen Metern rechts auf dem Panoramaweg einschwenken, der einen zurück nach Zoggendorf bringt.

Eine schöne, nicht allzu anstrengende Runde, deren absolutes Highlight natürlich die Passage durch das Trockental ist. Paar Dosen gibts auch noch unterwegs, was will das Wandercacherherz mehr?


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