Eichstätter Ansichten

Das angekündigte, gute Wetter wollte genutzt werden! Entschieden haben wir uns für eine Rundwanderung um die historische Bischofsstadt Eichstätt inklusive der Willibaldsburg. Kulturelle Highlights und schöne Wanderpassagen bilden hier eine stimmige Mischung.

Kurzinfo:

  • Parkplatz: An der B13 unterhalb des Cafés Schönblick
  • Länge: 12km
  • Dauer: laut Wanderbuch 3h 15min, mit Cachen, Besichtung und leicht geänderter Wegführung 4:30h
  • Höhendifferenz: laut Wanderbuch 305m (andere Wegführung 320m)
  • Wegmarkierungen: 7 und Altmühltal Panoramaweg
  • Caches mit kleinen Umwegen: acht Tradis, drei Multis

Los gehts an der viel befahrenen Bundesstraße. Hier findet sich ein kleiner Parkplatz und gleichzeitig auch Start und Ziel der Wanderung. Von hier hat man einen tollen Blick auf das erste Highlight der Tour: die ehemalige Festung der Eichstätter Bischöfe. Vorsicht beim Überqueren der Straße, dann gehts auch schon auf einem Pfad hinunter ins Tal und zum ersten Cache.

Weiter durch den Ortsteil Marienstein, über die Hauptstraße nach rechts und eine kleine Brücke über die Altmühl und dann wieder nach links. Von hier hat man einen tollen Blick auf die Festung.

Kurz vor der Straßenbrücke geht es nun eigentlich nach rechts Richtung Bahnübergang, aber ein kleiner Abstecher führt hier zu einem Tradi an der Altmühl. Nun den Berg hinauf, vorbei am Wertstoffhof und parallel zur Burg weiter bis man auf den Multi auf den Spuren des Lebens trifft. Die Fragen lassen sich bequem auf dem Weg nach oben zum Eingang beantworten, der Final liegt aber leider unten (200m einfach).

Durch den langen Eingangstunnel erreicht man dann den Innenhof der Anlage. Hier hat man, je nach Jahres- und Uhrzeit mehrere Möglichkeiten: zunächst natürlich mal den dortigen Cache. Je nach Interesse bieten sich auch das dortige Museum und der Bastionsgarten an. Zur Fortsetzung der Wanderung wendet man sich wieder Richtung Eingang, überquert dann rechts den Parkplatz bis ganz nach hinten zum Holstor, dort führt ein kleiner Durchgang durch die Mauer und auf einen schmalen Pfad Richtung Frauenbergkapelle.


Unterwegs kommt man auch schon am nächsten Cache vorbei. Mehrere Pfade und Wege führen nun, größtenteils parallel, auf der Höhe entlang nach hinten zur kleinen Kirche.

Man folgt im Anschluss der Allee noch etwas nach unten, überquert dann aber die Fahrstraße und folgt dem Wiesenweg bis man kurz vor dem Waldrand wieder auf die Fahrstraße trifft. Rechter Hand weiter, vorbei an der alten Tontaubenschießanlage, wer möchte, kann hier einen der Wiesenwege nutzen und den Cache Vogelherd suchen. Alle anderen folgen der Straße bis zum Waldrand und dem Beginn des Waldlehrpfades (Abstecher zum magischen Wald möglich). Hier kreuzen sich einige Wege, die Markierung 7 bietet hier aber eine gute Orientierung und so verlässt man den Lehrpfad auch recht schnell wieder, es geht nun stetig nach unten, vorbei am Waldkindergarten, einem Friedhof und einer modernen Kirche. Kurz vor der großen Straße geht es wieder nach links in den Wald, immer der 7 folgen. Überhalb der Tankstelle kann man schon mal einen Blick auf die Altstadt erhaschen, die man gleich durchqueren wird.


Im weiteren Verlauf führt der Weg nun einige Stufen nach unten, man überquert die Straße und die Altmühl und folgt dem bemalten Wiesengäßchen in die Stadt.

Wer bisher noch nicht in Eichstätt gewesen ist, sollte nun einen Abstecher in die Altstadt machen und den italienischen Flair dort genießen. Für den Rest geht es wieder leicht bergan, vorbei an der Schule und dem Infozentrum Altmühl zum Neuen Weg. Nun wird es zunächst etwas steiler, man erklimmt die andere Talseite. Mit einem Umweg (den wir nicht gemacht haben) kann man hier noch die Dose am Buchnerkreuz suchen. Ansonsten kann man nun weiter der 7 folgen oder unserem Track (der Wanderweg wurde scheinbar verlegt), egal welche Variante man wählt, man kommt am Tradi Panoramaweg #1 vorbei. Von hier oben bieten sich immer wieder tolle Ausblicke auf die Stadt und die Burg, die man im Verlauf der Wanderung dann von allen Seiten gesehen hat.


Auch vom Tradi Melanie’s View bietet sich ein toller Weitblick. In nicht allzu großer Entfernung kann man auch immer wieder das orange gestrichene Restaurant überhalb des Parkplatzes erspähen. Kurz vor Ende der Tour erreicht man noch einen kleinen Lost Place: die Thingstätte Eichstätt. Die Reste eines Freilufttheaters aus der Zeit des Nationalsozialismus. Hierzu gibt es einen passenden Multi, der allerdings knapp überhalb des Parkplatzes startet und somit entgegen der Wanderrichtung.  Bitte auch das Listing beachten, es wird Werkzeug benötigt.

Fazit: Wie eingangs schon erwähnt, bietet die Tour eine schöne Mischung aus Wandern und Sehenswürdigkeiten. Die Wegarten sind bunt gemischt, Pfade, Wiesenwege, Teer, Straßen. Vor allem die Abschnitte von der Willibaldsburg bis zur Kapelle und am Hang auf der anderen Talseite machen richtig Spaß. Eine gelungene Wanderung!

 



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