Von Hechlingen zur Steinernen Rinne und zur Katharinenruine

Samstag war erneut ein Wandertag angesetzt. Diesmal mit unter acht Kilometern eine kürzere Runde, dafür gabs das ein oder andere zu entdecken. Ziel war diesmal der kleine Ort Hechlingen am See.

Kurzinfo:

  • Parkplatz: Spielplatz mit Wanderparkplatz an der Ursheimerstraße, Hechlingen am See
  • Länge: 7,7km
  • Dauer: laut Wanderbuch 2h 30min, mit Cachen und Besichtung 3h
  • Höhendifferenz: laut Wanderbuch 270m
  • Wegmarkierungen: 16 & 17 (nicht durchgehend)
  • Caches ohne großen Umweg: zwei Tradis, ein Multis

Los gehts am schön gestalteten Spielplatz und von dort gleich auf dem Teerweg nach oben in den Wald. Rechts abbiegen und weiter hinauf zum Roten Berg. Auf der Höhe geht es weiter durch den Wald, um kurz nach der Schutzhütte nach rechts hinunter Richtung Staatsstraße abzubiegen.

Auf dem Roten Berg

Unten angekommen geht es dann über den Radweg kurz wieder zurück Richtung Hechlingen, um dann vor dem Ortschild nach links abzubiegen. Nun geht es, der Markierung 17 folgend, dem Berg hinauf. Über einen Wiesenweg erreicht man wieder den Wald, erste Schilder weisen auf die Steinerne Rinne hin. Die Treppe führt hinab zur Quelle und zur Rinne selbst. Sowohl die Stufen als auch Geländer und die kleine Holzbrücke sind in zweifelhaftem Zustand, vor allem bei nassem Wetter sollte man etwas aufpassen.

Die Steinerne Rinne

Nun geht es im Zickzack wieder den Berg hinauf, aus dem Wald hinaus und über Feld- und Wiesenwege Richtung Verbindungsstraße nach Degersheim. In der Ferne kann man nun, zumindest im Winter, wenn die Bäume kein Laub tragen, schon die Ruine der Katharinenkapelle erkennen. Immer den Wegweisern nach, am Waldrand entlang bis man eine Teerstraße erreicht, die direkt zum Parkplatz unterhalb der Ruine führt.


Hier startet auch der erste Cache auf dieser Wanderrunde, der Multi Ruine – Katharinenkapelle. Die Startkoordinaten weisen auf den Parkplatz, los geht es erst oben an der Ruine selbst.

Die Fragen sind recht schnell beantwortet, nach der Zwischendose haben wir etwas länger gesucht, dafür war das Final wieder einfacher. Dank diverser Bänke und Tische bietet sich hier oben auch eine gute Gelegenheit für eine Rast mit Aussicht. Auf schmalen Pfad verlässt man nun den Kappelbuck wieder, vorbei am alten Bierkeller und ein kurzes Stück der Teerstraße folgend. Der Eingang zum Hohlweg auf der rechten Seite ist Dank des Portals kaum zu übersehen. Im Verlauf der beeindruckenden, historischen Straße mit ihren großen Sandsteinfelsen finden sich einige Infotafeln des Lehrpfades und natürlich auch ein Döschen.

Mit dem Ende des Weges hat man auch schon wieder den Ort erreicht. Von hier geht es nun quer durchs Dorf, am Bach entlang wieder zurück zum Ausgangspunkt. Unterwegs kommt man auch noch mal an einem Tradi vorbei, aber ob der noch lange dort liegt? Die Dose wurde notdürftig gewartet und der Owner war schon lange nicht mehr online.

Fazit: Diesmal eine kürzere, aber dennoch schöne Runde mit einigen Highlights im Verlauf. Schmale Pfade im Wald, die Steinerne Rinne, die Ruine und der Hohlweg am Ende, so kommt keine Langeweile auf. Lohnt sich!

Wer vom Laufen nicht genug hat und vielleicht auch noch ein paar Geocaches suchen möchte: der nahe gelegene Hahnenkammsee bietet einen kleinen GC-Trail mit 13 Dosen (zwei Multis, ein Mystery, zehn Tradis) und 4km Länge rund um das künstlich aufgestaute Gewässer.

 



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