Wandern in der Lüneburger Heide

Neben dem Besuch einiger schöner und historischer (Hanse)Städte, zu denen es einen eigenen Artikel geben wird, haben wir die wirklich tolle Landschaft der Lüneburger Heide für eine ausgiebige Wanderung genutzt. Hierfür gibt es einen passenden Wandermulti: Durch die Lüneburger Heide [Wandercache]. Der Cache führt einen zu einigen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Naturschutzgebiet. Neben dem Wilseder Berg und dem dazugehörigen Dorf, kommt man auch am Steingrund und am Totengrund vorbei. Der 22km lange Rundweg startet im Ausflugsdorf Döhle. Direkt am Naturpark gelegen, gibt es hier großzügige Wanderparkplätze und am Ende der Tour auch die Möglichkeit sich zu stärken.
Zunächst durchquert man noch etwas landwirtschaftlich genutzte Fläche und einen kleinen Wald, aber dann kommt man den typischen Heidelandschaften immer näher. Spärlicher Bewuchs mit Heidekraut, vereinzelte Wacholderbäume, Kiefern und Birken.

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Zur Zeit der Heideblüte, oder wie bei uns zum Ende hin, wirklich toll anzusehen. Hin und wieder durchquert man nochmal kleinere Waldstücke, die meiste Zeit bewegt man sich aber auf schmalen, mehr oder weniger sandigen, Wegen und Pfaden durch die Heide. Als Höhepunkt (sogar im Wortsinn) gehört auch der bereits oben erwähnte Wilseder Berg, der mit seinen 169,2m die höchte Erhebung der norddeutschen Tiefebene ist und einen schönen Ausblick auf die ihn umgebende Landschaft bietet.

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Die doch überwiegend flache Topgrafie der Heide ermöglicht es einem dann auch als relativ ungeübten Wanderer die Strecke zu absolvieren, da die Höhenmeter doch recht moderat ausfallen. Nun geht es wieder abwärts, vorbei an Oberhaverbeck Richtung Steingrund und von dort in den bekannten Totengrund.

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Hat man den Talkessel auf der Flanke passiert, geht es langsam wieder zurück Richtung Döhle. Nach einem kurzen Stück durch den Wald kann man kurz vor dem Ort nochmals etwas Heidelandschaft genießen bevor man am Final und letztlich wieder am Parkplatz ankommt. Der Cache selbst dient hier nur als Wanderführer, das Naturerlebnis steht klar im Vordergrund, denn die gestelten Fotosuchaufgaben sind recht schnell erledigt.

Wir hatten auf der Tour jedenfalls viel Spaß. Zunächst hatten wir – als Wenigwanderer –  etwas Respekt vor der Streckenlänge, konnten das letztlich aber recht problemlos meistern. Klar ist man am Ende müde und die Füße drücken, aber alles in erträglichem Rahmen.

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