Dein Ticket für ein ganz besonderes Event …

Als am 26.8.11 die Notify-Mail für ein neues Event im Posteingang aufschlug, war ich zunächst doch etwas verwundert. „1. Internationales GCTreffen (Franken-Vorarlberg)“ klingt ja zunächst doch etwas hochtrabend, 25€ pro Person ist recht viel und was für dieses Geld geboten wird, war recht geheimnisvoll formuliert. Aber Cacher sind ja von Natur aus neugierig und so füllten sich die Plätze rasend schnell, nach wenigen Tagen war die Liste schon voll und auch nach der Aufstockung dauert es nicht lange.
Bereits am Treffpunkt wurde einem dann schnell klar, dass hier einiges an Aufwand und Organisation betrieben worden war.

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Nach einer kurzen Einteilung in Gruppen, durften die ersten auch schon in Nürnbergs Unterwelt hinabsteigen und sich durch die Felsengänge führen lassen. Zum Abschluss gab es noch ein gemütliches Beisammensein in der Altstadtbrauerei, wo einem bei leckerem Essen noch zusätzlich eine Diashow, eine Verlosung und ein TB-Race geboten wurden. Damals habe ich auch einen ausführlicheren Artikel zum Event verfasst.

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Nach einem hervoragendem Event in 2011 ließ die „1“ im Namen ja darauf hoffen, dass auch 2012 ähnliches geplant sein könnte. Nun, die Hoffnung war begründet und so erschien auch in diesem Jahr ein internationales GC-Treffen. Die Begeisterung aus dem letzten Jahr sorgte dafür, dass die Plätze noch schneller vergeben waren und auch diesmal wusste man wieder nicht so recht, auf was man sich denn eigentlich einlässt, außer dass man ohne GPS vom Treffpunkt zum Veranstaltungsort findet.

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Für 2012 stand eine Ausfahrt mit einer historischen Straßenbahn der Nürnberger Verkehrsbetriebe auf dem Programm. Die Cacher wurden gleichmäßig auf die beiden Wagen verteilt und schon ging es, inklusive ortskundigem Führer und Verpflegung (tolle Muffins!) auf eine kleine Rundfahrt durch Nürnberg. Direkt vor dem Lokal wurden wir dann rausgeworfen und in den festlich geschmückten Saal (fast schon zu edel für all die Cacherklamotten) geleitet. Auch die Abendunterhaltung konnte sich sehen lassen. Neben der schon bekannten Diashow gab es die Ergebnisse des vergangenen TB-Races und gleichzeitig wurde ein neues gestartet. Des weiteren gab es eine Verlosung, bei der keiner leer ausgehen musste und, so zu sagen als Highlights, eine Theateraufführung mit Zwangsverpflichtung und eine Gesangseinlage (für die Franken wären wohl Untertitel nötig gewesen).

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Die Vorfreude auf das 3. Event war natürlich groß. Erster großer Unterschied: man braucht ein GPS. Bisher ging es ja immer ohne, scheinbar muss man diesmal seinen Weg gar selbst finden? Die Frage nach der wherigo-Fähigkeit des Gerätes ließ natürlich schon vermuten, in welche Richtung es gehen wird, allerdings konnte man sich sicher sein, dass noch die ein oder andere Überraschung dazu kommen sollte. Nach dem Treffen am Schönen Brunnen erfolgte eine Aufteilung in mehrere Kleinteams. Jeder Cacher bekam einen Umschlag mit weiteren Hinweisen und etwas „Geld“, immerhin war ja für unterwegs eine kurzer Zwischenstopp mit Stärkung angekündigt. Die GPS wurden gestartet, der wherigo angeworfen und der Gruppencode eingegben und schon machten sich die Cacher in verschiedene Richtungen davon. Unser erster Halt war gleich die Verpflegungsstation, eine urige Mittelalterkneipe, passend zu unserem Stadtrundgang durch das alte Nürnberg. Eine weitere Überraschung war das Fotoshooting vor Ort, die Fotos wurden später dann für das Logbuch verwendet. Da wir als erste in die Kneipe durften, hatten wir auf der weiteren wherigo-geführten Besichtigungsrunde natürlich einen uneinholbaren Zeitvorteil und so kamen wir auch als erste in der Gaststätte an.

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Das Lokal war vom ersten Event noch gut bekannt, wir waren wieder in der Altstadtbrauerei gelandet, wo schon ein kleines Begrüßungsbier auf uns wartete. Der weitere Abend verlief in bekannten und bewährten Mustern: es gab etwas zu Essen, eine Coinverlosung, die bekannte Diashow mit Fotos aus den Geocachinggalerien der Teilnehmer und ein Highlight.

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Diesmal ein historischer Vortrag über das Leben im mittelalterlichen Nürnberg und das Verhältnis zu den nächsten Nachbarn. Am Ende des Abends wurde dann aber leider eines klar: aller guten Dinge sind drei oder man soll aufhören wenn es am schönsten ist. Verständlicherweise ist es für die Organisatoren nicht einfach, jedes Jahr aufs neue ein, zwei entsprechende Highlights aus dem Ärmel zu schütteln, die mit 70-80 Leuten auch durchführbar sind. Somit bleibt ein lachendes und ein weinendes Auge und für mich als Teilnehmer aller drei Events noch die Gelgenheit, Danke an Chica_Lausl, die-greuther & bluecaddy für diese drei tollen Events zu sagen!

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