Ingolstadt: Kultur & Cachen

Bisher kannte ich Ingolstadt nur von diversen Fahrten auf der A9 gen Süden. Was man von dort so zu sehen bekommt wirkt zunächst nicht so einladend. Hauptsächlich Gewerbe und natürlich die Ölraffinerien. Bei näherer Betrachtung hat die Stadt natürlich schon allein auf Grund ihrer Geschichte viel mehr zu bieten: Museen, sehenswerte Gebäude und großzügige Grünflächen. Nachdem die Touristinfo entsprechend bebildertes Material geschickt hatte, stand der Entschluss fest, dass Ingolstadt es durchaus wert ist, ein verlängertes Wochenende dort zu verbringen.

Den Rest unseres Anreisetages verbrachten wir zunächst im Geotop Demlinger Steinbruch. Neben einem Earthcache bietet der zugewachsene Steinbruch auch einen kleinen Multi, der einen durch den ganzen Steinbruch führt.

Im Anschluss ging es weiter nach Kösching, der wherigo „Der Museumsraub“ wartete dort auf uns. Eine große Runde durch den Ort, gespickt mit allerlei wherigo-Finessen lag vor uns und so hefteten wir uns an die Fährte der Einbrecher, um die gestohlenen Gegenstände zurück zu holen.

Den Samstag verbrachten wir dann in der Ingolstädter Innenstadt. Zum einen standen einige der Museen auf dem Plan, bisschen die Stadt anschauen und natürlich Cachen.
Los ging es in der Nähe unserer Unterkunft mit dem kleinen Multi „Sternzeit„, der Bezug auf die astronomische Vergangenheit der Stadt nimmt. Nach einigen einfachen Fragen konnten wir uns auch schon ins Logbuch eintragen.

Die Sonne vom Pluto gesehen

Unsere Dauerbeschäftigung für die nächsten Stunden wurde dann der Multi „Danube Fortress„. Ohne Koordinaten nur mit Hilfe einer stilisierten Karte muss man Gebäude in der Stadt finden und die Fragen dazu beantworten. Den Multi konnten wir perfekt mit unseren Museumsbesuchen verbinden. Auf dem Programm standen das Stadtmuseum, das Bayerische Armeemuseum und das Bayerische Polizeimuseum.

Zusammen mit dem Cache und etwas Tradi-Beifang zwischen durch, wurde das dann tatsächlich ein tagfüllendes Programm, man unterschätzt doch immer wieder die Zeit, die man in Museen verbringen kann bzw. weiß ja anfangs auch nicht genau, was einen nun erwartet und ob es einen auch anspricht.

Nach so einem anstrengenden Tag stellt sich natürlich irgendwann auch der Hunger ein, hierfür empfiehlt sich die Dornstraße in der Innenstadt, gleich gegenüber des Pfeiffturms. Hier sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Nach einer Stärkung stand dann für uns zum Tagesabschluss noch eine Nachtwächterführung auf dem Programm. Mit allerlei Geschichten und leider auch viel Gesang und Getröte, wurden wir im Dunklen durch die Stadt geführt.

Am Sonntagmorgen ging es noch fix zum Final von „Kloster ob der Schutter“ und zum Abschluss unserer Ingolstadttour noch ins „museum mobile“ am Audi-Forum, für Autofans ein lohnender Besuch.

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Alles in allem ein schöner Ausflug für ein verlängertes Wochenende, dem Nichtcacher genügt vielleicht auch eine Übernachtung. Auf Grund der vielen Museen bietet sich auch durchaus ein Schlechtwetterbesuch an, man kann sich den ganzen Tag beschäftigen.

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