MEGA-Munzee-Games in Leipzig

Natürlich war auch ein Teil der Geolemminge in Leipzig vertreten. Während Hannes doch kurzfristig noch arbeiten musste, nahmen alulein und ich das Event als willkommenen Anlass, um uns Leipzig mal näher anzusehen. So kam es dann auch, dass wir wohl mehr Zeit in und um Leipzig verbrachten als auf dem Messegelände selbst.

Wir nutzten die Ruhe vor dem Sturm und planten unsere Anreise bereits für Donnerstag. Am späten vormittag starteten wir also unseren Leipzigkurzurlaub mit einem Besuch im Zoo. Bei drückender Hitze sehnten sich nicht nur viele Tiere nach Schatten.  So kam es dann auch, dass wir häufig vor leeren Gehegen standen und die Tiere sich, verständlicherweise, verkrochen hatten. Einen Besuch ist der Zoo aber auf alle Fälle wert! Trotz der schlechten Fotoausbeute waren vor allem die Gestaltung der Menschenaffenanlage und das Gondwanahaus den Besuch wert. Im Anschluss an den Zoobesuch ging es noch kurz in den Botanischen Garten und hier hauptsächlich in das kleine, aber gut gefüllte Schmetterlingshaus. Hier herrschte mehr Flugverkehr als in manchem Zoo.

Bevor dann das unrühmliche Halbfinale anstand, machten wir uns für einen ersten Besuch auf zum Messezentrum, wir wollten unbedingt die steuerbare Webcam loggen, bevor am nächsten Tag die Horden einfallen.

Nach einer erholsamen Nacht ging es dann am Freitag früh Morgens gleich zurück aus Messegelände.

Hier machten wir uns daran, zum einen die unzähligen Munzees abzuscannen, zum anderen wollten wir noch den ein oder anderen Cache in aller Ruhe auf dem Gelände suchen. Den Abschluss des morgendlichen Besuchs bildete dann der frisch veröffentlichte wherigo „Der Schatz der Fugger„. Länger als erwartet, knappe 2h, waren wir dann auch mit rätseln, kombinieren und hin & her laufen beschäftigt, bevor dann den Bonus in Händen hielten. Ja, richtig gelesen, zuerst den Bonus. Vergleicht man die beiden Logbücher, ging es wohl noch mehr Cachern so, scheinbar haben auch einige nach dem Bonus dann aufgehört. Dennoch ein schön gemachter wherigo, der uns viel Spaß gemacht hat. Als wir dann fertig waren, ging es endlich in die Stadt. Extra für uns Touristen wurde zum Event ein wherigo gelegt, der einem die Stadt näher bringen soll: „Leipziger Stadtführung – Teil 1„. Was uns hier besonders gefallen hat, war die Flexibilität der Cartridge. Im Gegensatz zu einem normalen Multi muss man keinem festgelegten Weg folgen, sondern bekommt immer drei Punkte zur Auswahl, die man ansteuern kann. Vor den jeweiligen Örtlichkeiten gibt es dann historische Informationen zum Gebäude und am Ende muss eine kleine Frage beantwortet werden. Danach gab es die nächsten drei Sehenswürdigkeiten zur Auswahl. So kamen wir zu Auerbachs Keller, zur Nikolaikirche oder auch zum alten Rathaus. Nach zwölf Stationen gab es als Belohnung die Koordinaten der kleinen Dose. Eine wirklich informative und interaktive Runde!
Danach waren noch einige Tradis fällig und dabei lief uns auch Jeremy über den Weg, der ebenfalls am Dosen suchen war.

Am Abend war natürlich dann endlich auch Event angesagt. Wir machten uns also auf den Weg zur Eröffnungsfeier auf dem Messegelände. Da es dort noch recht ruhig und übersichtlich war, entschieden wir uns, noch schnell eine Cacheempfehlung zu suchen: „die Eventsäule„, das ist mal eine etwas andere Dose!

Als die Nacht hereinbrach, begann der wirklich beeindruckende Einmarsch der Nationen, alle Bundes- und Teilnehmerländer waren vertreten. Nach der offiziellen Begrüßung und dem Einzug der Fackel klang der Abend musikalisch aus.
Am Samstag war dann noch mal etwas Kultur angesagt und wir erklommen das Völkerschlachtdenkmal, natürlich wurde der Multi dort auch gelöst. Nach einem kurzen Mittagessen und einem Abstecher zu Sachens größtem Cache ging es mal wieder zum Eventgelände. Etwas Bummeln durch die unzähligen Stände und zur Filmvorführung über die Leipziger Lost Places. Danach stand eigentlich noch ein Multi auf dem Programm, doch leider war die Suche nicht von Erfolg gekrönt.
Zurück auf dem Messegelände kündigte sich dann schon das Gewitter an und so machten wir uns recht zeitig auf den Weg zurück ins Hotel. Sonntag wollten wir nach dem Auschecken eigentlich noch beim Aufräumen helfen, aber wirklich viel Müll war nicht auf dem Messegelände zurückgeblieben. Nach einigen Munzees machten wir uns auch langsam auf den Heimweg, zuvor gab es aber noch ein Cachehighlight: „Alter israelitischer Friedhof„. Von außen kaum zu erkennen, betritt man durch das unscheinbare Metalltor fast eine andere Welt. Ganz ungewohnt, wenn man eigentlich nur die christlichen Friedhöfe könnt. Ein Ort, an den ich ohne Cache wohl nie gekommen wäre.

Zusammenfassend ein wirklich lohnenswertes, verlängertes Wochenende. Auch wenn wir nicht so viel Zeit auf dem Event verbracht haben, wie zunächst angenommen, muss ich mich doch bei den Leipzigern bedanken und meinen Respekt für die Organisation einer so großen Veranstaltung zollen. Die Zeit, Arbeit und Mühe, die sowohl in die Spiele als auch in die Unmengen an neuen Caches gesteckt wurden, muss natürlich honoriert werden. Das war wahrlich Mega, was hier auf die Beine gestellt worden ist!

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