CITO mal anders

Bei einer Kontrolle meines Caches „Steinzeit in Zeil“ vor einigen Wochen fiel mir auf, dass sich dort doch einiges an Müll angesammelt hatte. Die ideale Gelegenheit, um mal ein CITO zu veranstalten. Gesagt, getan. Bevor es ans Listingbasteln ging, zunächst mal bei einem Reviewer nachfragen, ob man für CITOs irgendetwas bestimmtes beachten müsse. Außer den Bestimmungen für normale Events gäbe es da nicht viel, allerdings sei es ratsam, die Gemeinde/Stadt zu informieren, schon allein um den gesammelten Dreck problemlos wieder los zu werden. Folglich wurde eine Mail an den Bürgermeister aufgesetzt, in der zunächst der Begriff Geocaching erklärt wurde und was wir denn mit unserem CITO so bezwecken. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten und die letzten Ungereimtheiten wurden dann abschließend telefonisch aus der Welt geräumt. Mit bürgermeisterlicher Erlaubnis wurde ich dann beim Bauhof vorstellig, die uns mit Müllsäcken versorgten und die Entsorgung „organisierten“. Wir sollen die Säcke dann einfach über den Zaun des Bauhofs werfen. Innerlich habe ich mir schon mal die Blicke der Nachbarn vorgestellt, immerhin liegt der Zeiler Bauhof doch recht zentral in der Stadt, aber gut, wenn es die Herren dort so möchten …

Der 5.5. rückte näher, die Wetterprognose wechselte täglich und so fanden sich 14 Cacher und somit doch weniger als angemeldet zum „Frühjahrsputz in der Steinzeit“ ein. Wie sich herausstellen sollte, war die geringere Teilnehmerzahl aber kein Nachteil, denn seit meinem letzten Besuch hatte sich dort doch einiges getan: der meiste Müll war weg! Eigentlich ist es ja schön, wenn kein Müll in der freien Natur herumliegt und sich auch andere Mitmenschen dazu berufen fühlen, hin und wieder mal etwas aufzusammeln und ordentlich zu entsorgen, aber etwas frustrierend war es dann doch, wenn man extra Leute zum putzen organisiert und dann kaum etwas vorhanden ist. Wir machten aus der Not dann eine Tugend und dehnten unsere Säuberungsaktion auf einen Teil der benachbarten Umgehungsstraße aus und wurden dort dann auch problemlos fündig und die Aktion konnte ihren angedachten Zweck erfüllen.

Während sich ein Teil der Gruppe nach Beendigung der Arbeiten direkt auf den Weg zum After-Event machte, begab sich der Rest Richtung Bauhof, um die gefunden Schätze auch wieder los zu werden. Mit einsetzendem Regen konnten wir unsere Beute dann an der Hauptstraße über das Tor hieven. Angesprochen hat uns leider keiner. ;)

Danach ging es auch für uns zum Göller, wo das CITO noch einen gemütlichen Ausklang fand.

Vielen Dank an alle Helfer!

2 thoughts on “CITO mal anders

  1. Schade, wäre gerne dabei gewesen, saß aber in München zu der Zeit. Bei der Reloaded-Version bin ich dann hoffentlich dabei ;)

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