Caching-Apps für Android – eine kleine Übersicht

Seit meinem Umstieg von Windows Mobile auf Android hat sich die ein oder andere Geocachingapp auf meinem Smartphone eingefunden. Ich möchte im folgenden einen kleinen Überblick (sicher keinen abschließenden) geben, was der (Android) Mark(e)t so hergibt.

Wie ihr seht, füllen die Apps inzwischen schon einen ganzen Homescreen und ein Großteil sollte den meisten von euch wohl auch bekannt sein. Zu der ersten Reihe muss ich wohl nicht viel schreiben, das sind wohl so genannte „Standardapps“ fürs Cachen und wurden hier alle schon mehrmals im Blog erwähnt. Es handelt sich um die offizielle Caching-App vom Groundspeak, die Konkurrenzapps Neongeo und c:geo und die Challenge-App, ebenfalls von Groundspeak. 1 bis 3 sind als GPS-Ersatz konzipiert und bieten Zugriff auf die bei geocaching.com hinterlegten Cachedaten. Nummer 4 hilft einem dabei, unterwegs Challenges zu finden, schließlich gibt es ja keine Möglichkeit, die Daten hierfür aufs GPS zu bekommen. Erledigt man die Photo-Challenge mit dem Handyfoto, kann man die Challenge komplett über die App annehmen und abschließen.

Die nächste App dürfte auch den meisten bekannt sein: Munzee. Bei Munzee geht es darum, an den hinterlegten Koordinaten QR-Codes zu finden und mit der Handykamera abzuscannen, dafür gibts dann Punkte. Je nach Region gibts schon einiges zu finden. Groundspeak plant scheinbar etwas ähnliches, QR-Challenges wurden schon angekündigt.

 

 

Kommen wir zur nächsten App, die vielleicht etwas unbekannter ist: GC Events. Die App bietet eine Übersichtfür Geocachingevents aller Art in Deutschland. Wöchentlich aktualisiert, kann man, nach Bundesländern sortiert, schauen, was die nächsten Wochen so geboten wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GCWatch informiert einen über die letzten Funde der Freunde. In der Übersicht sieht man den Cachenamen und das Fundatum. Nähere Infos erhält man mit einem Fingerdruck. Die App bietet auch die Möglichkeit, eine Benachrichtung bei neuen Funden anzuzeigen. Hierfür lässt sich in den Einstellungen ein Abfrageintervall festlegen.

Wheryougo ist die grafisch recht einfach gehaltene Variante des wherigo-Players, der auf einigen Garmin GPS zu finden ist. Die nächsten drei Apps wurden hier auch schon verbloggt. Es handelt sich um den Allesumrechner, den Geocaching Calculator und eine Mathematik Formelsammlung. Nützliche Helferchen für unterwegs, wenn das Schulwissen an der Multistage mal wieder versagt. Das letzte in dieser Reihe ist der boardeigene Taschenrechner.

Kommen wir zur letzten Reihe. Auch der Hintdecoder hatte es damals in den „Helferchen-Artikel“ geschafft. Eine einfache und schnelle Variante, um  mal eben ROT13 zu konvertieren oder Buchstabenwertigkeiten herauszufinden. Der Nutzen und die Funktion eines Barcode Scanners sollte den meisten Cachern auch geläufig sein, hierfür gibt es ja unzählige Apps.
Mit der vorletzten App einer kleinen Sammlung muss ich mich noch mal ausführlicher beschäftigen: GDAK oder auch Geocaching Droid Army Knife. Hierbei handelt es sich um eine an GSAK angelehnte App fürs Smartphone. Man kann die GSAK-Datenbank vom Rechner importieren oder auch Caches für die Groundspeak-Schnittstelle laden. Die Liste lässt sich dann sortieren, filtern, man kann zu den Caches navigieren und auch Logs verfassen.
Die letzte App im Bunde bietet dann Zugang zu Garmins Geocaching-Daten. Leider sieht es dort ziemlich tot aus, es passiert nicht wirklich viel. Garmin hatte zwar einige nette Ideen, aber die User sind scheinbar nicht gewillt, eine zusätzliche Plattform anzunehmen.

2 thoughts on “Caching-Apps für Android – eine kleine Übersicht

  1. GDAK ist mein Favorit. Übernimmt die GSAK-DB (d.h. nur ein einziges File in die Dropbox schieben und am Smartphone ist alles aktuell, das kann man komplett automatisieren!). Hat API-Zugriff, kann Offline-Karten, Offline-Images, zeigt die Child-WP gut an (und man kann neue erzeugen). Sehr schneller Support. Kostenlos.

  2. Die meiner Meinung nach beste App fehl hier: Locus.
    Kostenlos in der ausreichenden Free Version. Mit offline Karten, auch Vektor Karten (dann auch in WhereYouGo) , Cache Livekarte, Download mit Beschreibung (Spidern oder auch PQ (für Premium in Pro Version)), Loggen (Pro) und allem, was man sonst so mit Karten anstellen kann (aufzeichnen, Parkplatzerinnerung, Kartenstile…)

    Lohnt sich auf jeden Fall. Kontinuierliche Weiterentwicklung.

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