Die Kugeln des Alchimisten oder: wie stellt man sich blöd an

Bockbieranstich im Göller, nur was macht der geneigte Cacher tagsüber? Die Kugeln des Alchimisten.

Das Rätsel wurde breits vor einigen Wochen gelöst, was sich letztlich auch als Problem herausstellte. Warum sollte man sich auch das Listing noch mal durchlesen, bevor es los geht?
Aber von Anfang an. Stage 1 war bei meinem zweiten Anlauf mit Hannes‘ Hilfe recht flott entdeckt (Respekt für die handwerkliche Ausführung dieser Stage!), allerdings war die Mugglekonzentration bei diesem schönen Herbstwetter doch etwas hoch. Nachdem wir die Aufgabe gelöst (dachten wir zumindest) hatten, maschierten wir gleich los, allerdings nicht so, wie der Owner das geplant hat. Wir sind ja Zeiler und kennen uns aus (nächstes Problem ). Unterwegs gab es dann noch ein kurzes Pläuschchen mit pots, der gerade in Zeil unterwegs war und so wurde uns bestätigt, dass wir doch nicht sooo falsch lagen. Also auf zu Stage 2 und auch erstmal grandios vorbei marschiert, der Owner gab uns dann aber einen kleinen Schupps und so konnten wir auch endlich Stage 2 finden. Jetzt waren die ersten 3h auch schon fast vorbei. Die Herbstsonne wanderte langsam nach unten und wir entschlossen uns, den ursprünglichen Plan umzusetzen, den Cache auf zwei Tage zu verteilen und nach Stage 3 abzubrechen. Das strategisch günstig geparkte zweite KFZ kam nun zum Einsatz und brachte uns in die Nähe von Stage 3, die auch sofort gefunden wurde.
Nach einem kurzen Koordinatencheck beschlossen wir, Stage 4a bis 4d doch noch zu suchen, was sich letztlich aber als ziemlicher Reinfall erwies. Bei beginnender Dämmerung wirds im Wald einfach schwer, etwas zu finden, auch mit Spoilerfotos. So ging es dann nach Hause zum Duschen und zum zweiten Highlight des Tages: Bockbieranstich!
Frisch ausgeruht () ging es dann am Sonntag Mittag weiter. Eine elektronische Rücksprache mit dem Owner hatte ergeben, dass wir bei 4a bis 4d schon richtig waren, die Vegetation sich seit seinem letzten Besuch stellenweise aber doch etwas gewandelt hatte. Mit Tageslicht im Rücken und Bockbier im Kopf waren wir perfekt ausgerüstet und wurden schnell fündig. Nur die Interpretation der gefundenen Hinweise gelang auch nach 30min nicht, was mit dem lange vergessenen Listing und dem damit verbundenen fehlenden Hilfsmitteln zusammenhing. Wir gaben uns also erneut die Blöse und der Owner half uns nochmals. Die beiden letzten Stages waren dann auch schnell gefunden und die letzte auch schnell geknackt. So hatten wir also nun die Finalkoordinaten im Gepäck und, sonst wäre es ja langweilig, einen Lesefehler!
Die tolle Dose war schnell gefunden, nur das Öffnen gestaltete sich dank Lesefehler äußerst schwierig. Während wir herum probierten, brach plötzlich eine Gruppe Uniformierter hinter uns aus dem Wald (wer die Finalgegend kennt, weiß, dass da wirklich nur Wald ist), die schauten uns dann genau so ungläubig an wie wir sie.
Um uns nicht erneut die Blöse geben zu müssen, wollten wir einen anderen Telefonjoker zur Hilfe heranziehen, blöderweise war dieser aber mit dem Owner unterwegs. Aber dann war das Ding endlich offen, wir konnten loggen und zurück zum Auto marschieren!
Insgesamt waren das (trotz der Autonutzung zwischendurch) dennoch 17km auf zwei Tage verteilt.
Die Längen zwischen den einzelnen Stages haben mir nicht so gut gefallen, es ist teilweise recht stupides Laufen durch bekanntes Gebiet, für Auswärtige stellt sich das aber sicher interessanter dar. Die Stages waren wirklich alle top, vor allem die letzte war super, ebenso die schöne Finaldose! Es steckt viel Arbeit und Zeit in dieser großen Runde und das merkt man auch.
Fazit für uns: lesen hilft!
Und danke an Morellenfeuer für die große Tour und die Hilfen zwischendurch.

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