NeonGEO – Cachen mit Android [Update 20.08.]

Dank der neuen API seitens Groundspeak tut sich etwas im Geocaching mit Android Bereich! NeonGeo ist seit kurzem im Market zu finden und macht von der neuen Schnittstelle Gebrauch! Nachdem ich mich hier ja bereits näher mit c:geo, der Groundspeak App und auch der opencaching.com App beschäftigt habe, ist nun die neue dran. Ich hab also heute die 3€ investiert und das Ganze mal näher angesehen.

NeonGeo präsentiert sich beim Start recht übersichtlich und aufgeräumt. Karte, Caches, Einstellungen und Info, ausreichend fürs Spontancachen.

Gehen wir zunächst zur Karte, hier hat man die Wahl zwischen Google Maps und Openstreet Map (das kann c:geo inzwischen auch). Der Google-Anblick unterscheidet sich natürlich nicht sonderlich von dem der anderen Apps, die Cachesymbole sind etwas anders und im unteren Bereich gibt eine kleine Liste einen Überblick über die Caches in der näheren Umgebung.

Tippt man einen Cache an, kommt man ins Listing inkl. aller wichtigen Informationen bezüglich Schwierigkeit, Größe, Attributen und Favoritenpunkten.

Hier gabs dann auch gleich Probleme, es hat mehrere Anläufe gebraucht, bis das Listing endlich verfügbar war. Da ich mich im wlan aufhielt, schließe ich die Internetverbindung an sich mal aus und schieb die Schuld auf die Schnittstelle zu gc.com. Nach einem Druck auf die Menütaste kann man dann auch die Zielführung starten, man wechselt dann zurück auf die Kartensicht, die Luftlinie zum Cache wird angezeigt sowie ein Kompass mit Entfernungsangabe.

Zurück zum Hauptmenü und einmal auf „Geocaches“ gedrückt. Man gelangt in eine reine Auflistung der Caches in der Umgebung:

Auch hier gelangt man mittels Druck auf die Menütaste zu weiteren Optionen. So kan man hier z.B. gpx-Dateien importieren, seine Logs exportieren oder auch nach Caches suchen.

Im Vergleich zu den anderen Apps sind hier de Möglichkeiten allerdings etwas eingeschränkt, so kann man weder nach Cachename, Owner oder Ort suchen. Den Ort müsste man sich mühsam über die Karte „erscrollen“ (keine direkte Eingabe gefunden) und dann die Option unter „Download from“ ändern. Etwas umständlich, aber hier wird sich mit zukünftigen Versionen sicher noch einiges ändern.
Zurück zum Hauptmenü und weiter in die Einstellungen, hier gibts nichts außergewöhnliches zu entdecken.

Kommen wir abschließend noch zum Infobutton:GPS Status inkl. aktuelle Koordinaten, praktisch, wenn man mal eben was legen möchte. ;)
„Data“ zeigt einem dann, wieviel Platz die Karten beanspruchen und hier kann man Trackables graben. Warum man nur graben kann und wieso sich diese Option gerade hier versteckt, versteh ich allerdings nicht.

Fazit: Abwarten. Die App läuft, sie erfüllt, mit leichten Einschränkungen, ihren Zweck und sie ist vor allem noch neu. Bisher bietet sie für die 3€ nichts, was c:geo nicht auch (besser) kann, einziger Unterschied: die Daten werden „ordnungsgemäß“ über die neue Schnittstelle abgefragt. Mal sehen, was die nächsten Versionen noch so bringen werden.

Update 20.08.:

Heute fand sich bereits ein Softwareupdate im Market. Über den „Cache online loggen“ Dialog lassens ich nun auch Trackables ablegen, leider ist das Feld bei mir ausgegraut, obowhl ich eigentlich genügend Trackables im Inventory haben sollte. Des Weiteren habe ich nun massive Probleme mit der Kartenanzeige. Das geht von Bildschirm schwarz und dauert kurz bis Bildschirm schwarz und bleibt so.

3 Kommentare

  • Pingback: NeonGEO – Cachen mit Android | Geolemminge

  • Leider haben bisher wohl nur Apps Zugriff die nicht den Funktionsumfang haben den ich gerne hätte. Die Groundspeak App startet zwar seit dem aktuellen Update wieder schneller hat aber noch einige Kinderkrankheiten. Mir wäre am liebsten das GeOrg oder c:geo Zugriff erhalten würde. Beides sind nämlich meiner Meinung nach die am meisten verwendeten Apps mit dem besten Funktionsumfang.

  • Danke für den Hinweis, sieht gut aus. Das heißt übrigens OpenStreetMap und nicht Maps, es gibt nur eine Welt und nur eine Karte.

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