MEGA – Die FORTsetzung

Nun als zweiter tut man sich natürlich immer schwerer, wenn man einen Artikel zu einem Thema schreibt, dessen sich bereits jemand anderes angenommen hat.
Die Tour selbst war zwar schon länger geplant, das wie und wann wurde dann aber doch recht kurzfristig entschieden. alulein und ich nutzten den Weg über die A6, um auch endlich mal den Landkreis Ansbach in der Statistik passend anzufärben. Auf der A7 angekommen gab es einen kurzen Zwischenstopp an einem Coingrab, welchen wir dann letztlich mit einem längeren Aufenthalt auf einem Edeka-Parkplatz und dem Warten auf den ADAC-Mann bezahlen durften.  Schraube im Reifen sei dank. Nach einigen Landstraßen-Caches und einem kurzen Ausflug nach Neu-Ulm zum Virtual ging es dann natürlich hoch zum Unigelände und von dort dann auch Richtung Nebenwerk Oberer Eselsberg. Am Haupteingang war ich etwas verwundert, ohne Schlange zu stehen durften wir gleich eintreten und uns auf den Weg ins Fort machen. Dort angekommen die nächste Verwunderung: wo sind denn die ganzen Leute? Trotz der hohen Anzahl der Anmeldung sorgten die weitläufigen Freiflächen und die vielen Cachetouren in der Umgebung dafür, dass man im Verlauf des Tages nie das Gefühl hatte, in einer riesigen Menschenmenge zu ersticken. Man fand immer einen Platz zum sitzen, es war nie zu laut und die einzige Schlange bildete sich an der Essensausgabe. Ausgerüstet mit genügend FORTTalern konnten wir günstige Hamburger und die wirklich leckere Pilzpfanne genießen, auch das riesige Stück Apfelkuchen war sehr lecker.

Um den Innenhof und im Fort selbst waren diverse Verkaufs- und Infostände aufgebaut, schon interessant, welche Industrie sich inzwischen um das Hobby gebildet hat. So konnte man diverse Taschenlampen testen, Coins bewundern oder Garmins neues Monster-GPS mal in die Hand nehmen.

Das Unigelände um das Fort hielt noch den ein oder anderen Cache bereit. Mit erhöhtem Cacheraufkommen (nein, nicht Muggleaufkommen) musste gerechnet werden und so gab es vor allem bei den Tradis größere Ansammlungen und die Dose wurde einfach nur herumgereicht.

Über das Event hat Hannes ja schon geschrieben, hier noch mein persönliches Fazit: Die zweistündige Fahrt nach Ulm hat sich, abgesehen vom Reifen, auf jeden Fall gelohnt. Aber ich hab mir das alles irgendwie anders vorgestellt. Das ist nicht negativ gemeint, ich bin nur mit anderen Erwartungen angereist. Ich hab mir alles etwas größer und voller vorgestellt, auch vom Rahmenprogramm hatte ich mir etwas mehr erwartet. Natürlich ist es für denVeranstalter um einiges schwieriger ein entsprechendes Programm für nur einen Eventtag auf die Beine zu stellen und mit den Führungen durch die diversen Gebäude gab es ja, zusätzlich zum Konzert am Abend, auch ein wirkliches Highlight. Leider passte die Größe der Räumlichkeiten während der Führung nicht immer zur Anzahl der teilnehmenden Personen. ;)

Was man unbedingt noch erwähnen sollte und was auch wirklich toll ist, ist die Eventcoin. Als wir gegen 12 bei Sepp & Berta ankamen, lagen nicht mehr wirklich viele Eintrittskarten herum. Da mich die golden Coins doch recht stark an die Abrisskarten des Kinos in dem ich mal vorgeführt habe erinnerten, habe ich hier natürlich sofort zugeschlagen und mir ein Exemplar gesichert.

Gegen halb neun, also kurz vor Konzertbeginn, ging es dann für alulein und mich zurück Richtung Fürth. Für Juli wurde es doch recht kalt und windig und wir wollten zumindest beim Tagesrechtlicht uns auf den Rückweg machen, falls unser schraubenverzierter Reifen doch noch Ärger machen sollte.

Alles in allem ein wirklich erlebnisreicher und interessanter Tag in Ulm und um Ulm und um Ulm herum, der die Strapazen wert war. Ich bin auf jedenfalls auf lost in mv gespannt.

Zum Abschluss nch ein paar Fotos:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.