Zuckerflucht, Dreggsägge und Events: Ein Wochenende daheim

Ab und an muss man als braves Kind ja mal zu den Eltern fahren. Wenn man das Ganze dann mit einem Event und einem Eventcache verbinden kann, fällt einem die Entscheidung noch leichter!
Los ging es am Freitag nach der Arbeit. Während alulein und Mitch sich dem Abt widmeten, statteten Hannes und ich erstmal dem Göller einen Besuch ab. Frisches Gerstensaftgetränk als Stärkung für den bevorstehenden Cache: Die Zuckerflucht. Der Cache zum Event (Zeil lädt ein – Mögen die Cacher kommen!) am darauffolgenden Samstag. Betatesten war also angesagt und so zogen wir dann los zu dem Ort, der früher im Herbst immer diesen Geruch über Zeil verbreitet hat, den man nur lieben oder hassen konnte. Stage 1 war schnell gefunden, die entsprechenden Hinweise wurden mehrmals vorgelesen, schließlich konnte ich mich nach all dem Bier nicht mehr aufs Klettern und auf die Zettelchen konzentrieren. An Stage 2 kam dann erstmal Freude auf: Rätsel geknackt, Koordinaten ins Garmin geklopft und siehe da, nur 4m!  Aber gut, dafür sind Betatests ja da. Weiter ging es, immer tiefer auf das ehemalige Fabrikgelände (nein, keine Sorge, man muss keine Zäune übersteigen, man bleibt immer schön am Rand), mal nach oben klettern, mal nach unten klettern, überall war was zum knobeln und basteln versteckt. Alles in allem hat das schon sehr viel Spaß gemacht, man will ja hier auch nicht zu viel verraten. Mein Tipp für künftige Besucher: Festes Schuhwerk, nicht die neusten Klamotten und Autan, viel Autan. Alternativ eine Spritze mit DDT.

Am Samstag war dann vor dem eigentlichen Event auch noch etwas Cachen angesagt. Zunächst machte ich mich aber am Morgen auf dem Weg zum „Kleinen Waldzeiler“, um dort mal nach dem rechten zu sehen. Das traumhafte Wetter wurde dann gleich genutzt, um noch ein paar Fotos von Zeil zu machen. Im Anschluss ging es Richtung Schweinfurt, genauer gesagt bis nach Mainberg. Hannes & ich hatten die  Trümmerfraktur gelöst und so wollten wir uns natürlich auch das Döschen als Belohnung abholen. Während das Rätsel selbst ja echt eine super Idee ist, ist das Finalversteck eher als schlecht zu bewerten. Hohes Gras, hohe Brennesseln, Pappelnpollen für die Allergiker und dann nur ein Micro, schade. Der nächste auf der Liste war dann Kitty’s Cache. Durch Forst gebrettert Richtung Waldsachsen haben wir die Bodenfreiheit des A3 wohl etwas überschätzt und sind dann doch weiter zu Fuß gegangen als ursprünglich geplant. Dafür gab es dann oben auf der Höhe einen traumhaften Ausblick über die gelben Rapsfelder zusammen mit einem blauen Himmel als Kontrast. Als Abschluss des Tages gabs dann noch den Geocubing.

Abends gings dann zu Bauer Roberts Brotzeitkeller. Der letzte Bauernhof in Zeil. Event war angesagt! Der Carport wurde extra für uns freigeräumt und passend mit Bierzeltgarnituren bestückt, so dass die gut 50 Cacher auch Platz fanden. Bei Hausmannskost und Göllerbier gab es dann ein tolles Event mit vielen interessanten Gesprächen, neuen und bekannten Gesichtern und unzähligen Coins.

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