Cachen im Osten 2 – Der Tourbericht

Ja da hat es sich der Herr Starfotograf ja einfach gemacht, einmal Bilder einladen und Hannes macht das schon. Macht er aber auch gerne. Und wieder Stand ein Jubiläum an, da die NVA-Hotel Reihe ja schon von vielen empfohlen wurde, hieß es am 29.05.2010 auf in den Osten, schauen wir mal wie die Herren der Volksarmee damals Urlaub machten.

Zusammen mit Black_Hawk_D und Mitch_Wagner gings auf zum Treffpunkt am EC Ehemalige Ziegeleigrube Dörfles-Esbach wo wir Tobit81 aufsammelten. Der EC zeigte mir einen wunderschönen See, gepaart mit etwas Lernfaktor echt ne feine Sache. Danach gings auf Richtung NVA Hotel.
Der Erste Beweis dafür, dass im Osten nicht die Welt los ist, lieferte uns der Second to Find bei GC292V7 den wir noch aufsammelten, damit der Plan für mich beim 3. NVA Cache den 500. Fund loggen zu können aufging.

Aber von wegen ruhiger Osten. Angekommen am Hotel wollten wir uns ans Warm-Up machen. Und dort war ausgerechnet an diesem Tag jede Menge los –  die örtliche Feuerwehr hatte Übung. Nichts mit ruhigem Lostplacecachen, also selbst beim Warm-Up schon ordentlicher Tarnmodus und auf ging es. Der Cache war auch gerade so, dass wir lauwarm wurden, aber er machte definitv Lust auf mehr! Also auf, den Gerüchten nach sollte ein Paintballspieler gefangen werden. Es ging das erste mal ins Hotel, ein Lostplace vom feinsten lag vor uns. Der 2. Cache war auch defintiv mein Favorit auf dieser Runde. Das NVA Hotel dient wohl nicht nur Cachern als Schlaraffenland was Verstecke angeht, sondern wurde auch von Paintballern recht intensiv genutzt. Dies machten sich Rumpel&Schwärzchen auch zu Nutze und strikten aus dem ganzen eine Story die so richtig schick war. Wir nahmen die Verfolgung auf den bösen Paintballer zu stellen und waren nach einem kleinen Hänger auch schnell am Ziel. Paintballer fanden wir keinen, dafür eine schöne Dose – Mir war das lieber.

So die Vorarbeit war geschafft, auf gings zum Urlaub. Urlaub war dies aber nicht. Es ging Treppen rauf, Treppen runter, Treppen wieder rauf, Treppen wieder runter, Treppen, Treppen, Treppen. Das war leider auch das was mir etwas den Spaß an diesem Cache genommen hat. Zwar war die Story schick, die Anweisungen aber immer wieder ähnlich. Gehe von hier nach dort, finde Hinweis X. In Hinweis X stand dann gehe nach dort. Und so ging es weiter. Die Verstecke waren zweifelsohne mit viel Liebe gestaltet und zeigten auch jede erdenkliche Ecke des Hotels, der AHA-Effekt fehlte aber dann doch teilweise etwas. Zur Finalberechnung bedarf es dann leider wieder eines Telefonjokers, denn obwohl wir alle Hinweise hatten, vernünftige Zahlen waren leider irgendwie Fehlanzeige.

Alles in allem war es dennoch ein tolles Erlebnis. Die Feuerwehr hatte uns beim Cachen doch nicht so sehr gestört wie wir zuerst befürchteten und nach 5 Stunden konnten wir die letzte Dose in Händen halten.

Zum Abschluss des Tages cachten wir uns dann noch nach Ilmenau und erledigten hier die Tour durch Ilmenau. Tour um Ilmenau wäre der bessere Titel gewesen, denn von Ilmenau haben wir wenig mitbekommen, dafür aber umso mehr, dass in Ilmenau das Petlingverstecken noch etwas geübt werden muss. Ein Blick, ein Griff, ein Fund mit Bonuszahl – Diese Abfolge stand hier leider ziemlich massiv auf dem Programm.

Nachdem wir Tobit dann wieder am Auto abgesetzt hatten, ging es zum Kalorienaufbau nochmal zum Burgerking, bei dem wir noch fix einen sehr muggeligen Cache bergen wollten. Ich möchte nicht wissen was sich die Leute gedacht hatten, als ich ungesehen am Boden lag während Black_Hawk_D und Mitch_Wagner fachkundig das Schild begutachteten und somit die Aufmerksamkeit auf sich lenkten.

So ging die schöne Tour mit klasse Team leider auch schon zu Ende.

Happy Hunting,

Hannes

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