Review: Garmin Dakota 20

Angefangen hat es damals mit dem MDA Compact V und ich muss sagen, es ging auch eine ganze Zeit recht gut. Dennoch, Genauigkeit, Robustheit, topografische Karten – all das fehlte und so führte mich mein Weg zwangsläufig in den nächsten Laden der GPS Geräte hat.

Dort angekommen gab es ziemlich schnell eine engere Auswahl. Alle Geräte waren aus dem Hause Garmin, in der Hand hatte ich das Dakota 20, das GPSMap 60, das Oregon 300 und das Oregon 550t. Das Oregon 300 fiel ziemlich schnell raus, da ich den 3-Achsen Kompass nicht missen wollte, das GPSMap 60 lag mir von der Bedienung her irgendwie nicht. Also blieben nur noch Dakota 20 und Oregon 550t. Das Oregon hat klar den Vorteil des größeren Displays und der Kamera. Da ich letztere aber nicht brauchte und auch auf dem Dakota 20 alles vernünftig zu erkennen war, fasste ich den Entschluss, etwas Geld zu sparen und das Dakota 20 in meinen Besitz übergehen zu lassen.

Nun habe ich das Dakota bereits etwas mehr als ein Viertel Jahr in Betrieb und muss doch sagen, dass ich sehr zufrieden bin. Anfänglich habe ich noch die OSM Karten ausprobiert, nur seit ich die Topo V3 habe möchte ich sie wirklich nicht mehr missen. Das Gerät selbst hält mit 2400 mAh Ansmann Maxe Akkus ca 15 Stunden, was zwar nicht ganz die 20h sind die der Hersteller verspricht, jedoch in meinen Augen ein ordentlicher Wert ist. Sollte ein Cachetag dennoch einmal länger dauern, kann man die Batterien ja doch sehr einfach und schnell gegen handelsübliche AA Batterien wechseln sofern keine Akkus mehr vorhanden sind. Die Ablesbarkeit des Displays ist trotz der Vikuti Displayschutzfolie sehr gut. Auch der Touchscreen kann durch die Bauweise des Dakotas und das tiefliegende Display mehr ab, als ein Touchscreen eigentlich vermuten lässt, einzig und allein ein spitzer Stein oder Ähnliches könnten das Display wohl zerstören, hier würde aber auch jeder normale Bildschirm über den Jordan gehen.

Was die Genauigkeit des Gerätes angeht bin ich bisher nie im Stich gelassen worden, Koordinaten die genommen wurden waren immer sehr genau, mein Ziel habe ich bisher immer sehr gut gefunden. Bei klarem Himmel kann durch die WAAS-Unterstützung im Chip durchaus eine angezeigte Genauigkeit von 1-2 Metern erreicht werden, ich denke jedoch ein Wert von ca 5 Metern ist realistischer.

Die Verwaltung von Geocaches funktioniert einfach per GSAK oder in dem man die GPX Daten direkt auf das GPS kopiert, es erscheint praktischerweise als Wechseldatenträger im Windows Explorer.

(Physisch) Abgestürzt ist mir mein Dakota leider auch schon das ein oder andere mal, jedoch wollte ich ja eh was Robustes und das ist das Dakota in jedem Fall! Selbst als es mir versehentlich von der Mauer der Würzburger Feste ca 8 Meter ins Gras gefallen ist, keine Mätzchen, funktioniert wie am ersten Tag, hat halt leider nen Kratzer abbekommen – dies bleibt aber denke ich beim Geocaching eh nicht aus.

Die Software des Dakotas hingegen ist absolut stabil und wird durch Garmin regelmässig von kleineren Fehlern befreit, so gefällt mir das doch!

Rundum bin ich also sehr Zufrieden mit dem Dakota 20. Die einzige Entäuschung war der Packungsinhalt des Gerätes. Keine Anleitung, keine Software, quasi gähnende Leere! Das hätte ich mir in dieser Preiskategorie definitv anders vorgestellt!

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