NeonGEO – was gibts neues?

Bereits im August 2011 habe ich einen kurzen Artikel zum damals gerade frisch erschienen NeonGEO verfasst. Inzwischen ist die Auswahl an Apps, die die offizielle Schnittstelle nutzen ja etwas größer geworden, dennoch scheint für viele NeonGEO sich zur App der Wahl zu mausern. Die offizielle App ist für das Gebotene mit 6,99€ eindeutig zu teuer, das wirklich tolle und kostenlose c:geo hat immer wieder Probleme, sobald Groundspeak an der Seite gebastelt hat. Außerdem hat so mancher Angst um seinen Account, schließlich spidert c:geo ja die Daten von der Webseite, was Groundspeak offiziell naürlich nicht mag. NeonGEO liegt für den Leistungsumfang mit 3€ eigentlich gut in der Mitte, vor allem gibt es für Unentschlossene auch eine 30-Tage Testversion. Perfekt, um mal reinzuschnuppern.

Viel geändert hat sich auf den ersten Blick ja nicht. Die Startseite präsentiert sich immer noch recht übersichtlich mit vier Menüpunkten. Hauptunterschied ist, dass auf dem Bildschirm mehr Platz zur Verfügung steht, da die Statusleiste oben ausgeblendet wird. Auch die Karte hat sich auf den ersten Blick nicht verändert.

Es sind eher Kleinigkeiten, auch hier gibts mehr Platz für die Karte und man hat inzwischen die Möglichkeit, anstelle der NeonGEO Cachesymbole auch die bekannten Standardsymbole zu nutzen. Geblieben ist die recht praktische Liste im unteren Bereich, hier werden die nächsten Caches mit Entfernung aufgelistet, ein Klick bringt weitere Infos zu Tage:

Noch ein Fingerzeig und man landet im Cachelisting, interessanterweise taucht dann ier auch die Statusleiste wieder auf. Auf der Listingseite findet man naürlich alles, was man dort so erwartet. D/T-Wertung, Cachegröße, Startkoordinaten, Attribute, hinterlegte Waypoints und natürlich das Listing selbst. Praktischerweise kann man hier auch eigene Wegpunkte und Cachenotes hinterlegen.
Selbstverständlich gibt es nicht nur die Karte, sondern auch eine Liste der Umgebung, auch hier können wahlweise die grundlegenden Informationen gleich mit eingeblendet werden.

Hier wird auch gleich der letzte Fund mit angezeigt. Wer sich nun wundert, weshalb bei allen bis auf einen “no log data” steht, nun die Groundspeak-Schnittstelle ist heute etwas langsam unterwegs, stellenweise gar nicht. Der POI-Reiter zeigt einem hinterlegte Wegpunkte an, unter Marked findet man die als gefunden markierten Caches und unter Users tauchen andere Cacher auf, die bei NeonGEO die follow me Funktion aktiviert haben (die sieht man dann auch auf der Karte).

Die meisten Änderungen hat wohl der Info-Bereich erfahren.

Sofern die Schnittstelle läuft, kann man sich hier nämlich die Trackables im eigenen Inventory synchronisieren und diese natürlich beim loggen auch wieder ablegen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, bereits erstellte PQs von der Groundspeakseite zu laden und anschließend zu importieren. Kurzum: alles dabei, was man unterwegs so braucht. Hier liegt auch der Fokus von NeonGEO: unterwegs schauen, was so rumliegt. Während c:geo auch die Möglichkeit bietet, nach Owner, Ort oder Koordinaten zu suchen, ist NeonGEO auf die Umkreissuche spezialisiert. Caches für bestimmte Orte laden geht hier nur über die PQ oder man scrollt sich die Map passend.

Wer also auf der sicheren Seite sein möchte, kriegt hier für 3€ ein Sorglospaket zum Spontancachen oder auch zum reinen Smartphonecachen. Als nächstes schau ich mir dann mal Droid Knife an. ;)

[Update 16.03.12]

Seit dem letzten Update bietet NeonGEO nun auch eine Livemap und schließt damit nochmals zu c:geo auf. Livemap bedeutet, dass Karte dynamisch Caches nachlädt. Das heißt, wenn man z.B. mit dem Auto unterwegs ist und auf Caches in der Nähe der Straße achten möchte, ist es nicht nötig,ständig eine neue Suche zu starten.

4 Kommentare zu “NeonGEO – was gibts neues?

  1. Es geht auch ohne Pro-Account, dann ist die Schnittstelle bei geocaching.com limtiert auf 3 Detailabrufe (Listing+Logs+Hinweis+Waypoints) in 24 Stunden _und_ nur Tradis werden angezeigt

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